Gülle: Gold der Bauern oder Umweltdesaster? | DokThema | Landwirtschaft | Doku BR

    • Schön,daß du diesen Beitrag erstellt hast. Aber mich würde jetzt interessieren, warum ? Was ist deine Meinung zu diesem Thema ? Was denken andere Foristen darüber ? Mir persönlich ist die Problematik der zunehmenden Grundwasserbelastung klar, gleichzeitig stört mich der übertriebene Alarmismus des Herren von der NGO ( Non Government Organization). Auch finde ich, daß wir weiterhin Landwirtschaft im industriellen Maßstab benötigen um den Bedarf der Bevölkerung an Nahrungsmitteln decken zu können.
      Mein PC:
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      CPU: Intel I7 8700 K @ 4,9 GHZ, RAM: Corsair Vengeance RGB Series DDR4-3333 32 GB Dual Kit, Mainboard: Asus Strix Z-370-G, Grafik: EVGA GTX 1080 Ti mit EKWB Wakü, SSD: Samsung 960 Pro NVMe SSD 1TB, Netzteil: Seasonic Prime 80 Plus Titanium 850 W.
    • Sensenmann wrote:

      Mir persönlich ist die Problematik der zunehmenden Grundwasserbelastung klar, gleichzeitig stört mich der übertriebene Alarmismus des Herren von der NGO ( Non Government Organization). Auch finde ich, daß wir weiterhin Landwirtschaft im industriellen Maßstab benötigen um den Bedarf der Bevölkerung an Nahrungsmitteln decken zu können.
      Wenn ich mir die Nitratwerte im Grundwasser ansehe mach ich mir schon Gedanken,wohl wissend das diese Werte vor zig Jahren "versaut" wurden.
      Wenn die Landwirte vor Jahren mit Bedacht gedüngt hätten gäbe es diese Probleme nicht,zu der Zeit war z.b. überschüssige Gülle Abfall und wurde auf dem Feld mehr oder weniger entsorgt.
      Mir wurde zu der Zeit nur Gang/Drehzahl und Zapfwelle(540/1000) vorgegeben,das ganze mit modifizierten Verteiler.
      Damals hatte ich keine Ahnung von der Materie und habe ohne Führerschein den Güllesilo auf angrenzende Felder leer gefahren,mit dem jetzigen Wissen würde ich das nicht mehr machen.

      Zur Haltung der Mastschweine kann ich nur sagen das sich die Haltungsbedingungen deutlich verbessert haben,früher waren das richtige Dreckslöcher.
      Die Lüftung z.b. hat in den letzten Jahren enorme Verbesserungen erfahren.
      QS Zertifizierung(was in großen Betrieben Standard ist) tut sein übriges,wer schlechte Ware produziert wird die nicht mehr los.

      Zum Schluss:
      So lange der Bürger billiges Fleisch im Discounter will wird es Massentierhaltung geben,trotz aller Proteste wird noch immer meistens da gekauft wo es am billigsten ist.
    • Luffi wrote:

      So lange der Bürger billiges Fleisch im Discounter will wird es Massentierhaltung geben,trotz aller Proteste wird noch immer meistens da gekauft wo es am billigsten ist.
      Auch zu diesem Punkt muß ich mich teilweise schuldig bekennen, da ich lange Jahre, oft nur sehr günstiges Fleisch kaufte. Mittlerweile kaufe ich mein Fleisch nur noch beim örtlichen Metzger. Ich zahle zwar das zwei bis dreifache dafür, aber dafür bekomme ich eine unglaubliche Qualität. Denn das dort verkaufte Fleisch kommt zumeist von, in der Nähe beheimateten, klein und mittelgroßen Mastbetrieben. Das schmeckt man und ich werde, solange ich es mir leisten kann, auch kein Billigfleisch mehr kaufen.
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    • Und was bringt es wenn man teurer kauft?
      Es wird trotzdem einen hohen Viehbestand geben, um zu exportieren.
      Das ändert nichts an der Gülle/Bodenbelastung. Wenn etwas soooo auffällig ist, das ganze Landstriche stinken.
      Und es jeder weiß...

      Dann muß da einfach gemessen werden und der Betrieb samt Stumpf und Stiel versteigert werden.
      Und der Erlös muss dann an die Wasserwerke gehen, die den Schaden haben. Das sind halt die berüchtigten
      schwarzen Schafe. Aber genau da muss Abschreckung groß sein! Hof weg Konten einfrieren und einkassieren.
      Auch wenn Eigentümer im EU Ausland sitzt. Straftat ist straftat, und sollte EU weit verfolgbar und auch bestrafbar sein!

      Ich Speche ja hier nicht von "den Landwirten", die die das so verklappen sind Verbrecher.
      Und diese haben mit den aller aller meisten Landwirten nicht viel gemein.
      System
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      Desktop
      CoolerMaster HAF-X I CoolerMaster 1000W RS-A00-ESBA Netzteil I
      I7 3930K normal getaktet (nur bei "Bedarf" 4,2Ghz@ standart Vcore)
      Asus x79 Sabertooth I G-Skill Ares 1866 Ram 2x8Gb I Zotac 1070 mini I
      500GB Samsung 960 EVO M.2 auf DeLockadapter I 4x2TB Raid10
      CPU Wassergekühlt (selbst zusammengestellte Kühlung)

      Laptop:
      I7 6700HQ I GTX1070 I 17,3" FullHD I 16GB DDR4 I 512GB M.2SSD
      Kühlpad

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    • tgs_wort wrote:

      Und was bringt es wenn man teurer kauft?
      Eben besseres Fleisch aus weniger intensiv bewirtschafteten Beständen das eben auch wesentlich besser schmeckt. Inwiefern diese Betriebe weniger belastend für die Umwelt sind kann ich nicht sagen,aber ich kann nur vermuten das Billigfleisch - Großbetriebe weit schädlicher sind. Also muß ich dir in dem Punkt wiedersprechen, insofern ich zumindest persönliche Vorteile durch Qualitätsfleisch habe. Beim zweiten Absatz kann ich dir zustimmen: Wer Gülle auf ungesetzliche Art uind Weise entsorgt,muß auch bestraft werden.
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    • @Sensenmann

      Du hast es gut erkannt, nur das "was bringt es" nicht.
      Ich meinte.....
      Wenn Dein/mein Fleisch besser und teurer ist/währe, und evtl "Bodenschonender" Produziert wird.
      Es ist einfach eine Industrie, kaufst Du ein Schnitzel weniger, wird es exportiert.
      Und dem Boden bringt es nichts.

      Klar kann ich Dich verstehen, und bin da ganz bei Dir!
      Würde ähnlich denken. Was das Fleisch angeht. Ich denk nur nicht, das das Einfluss auf die Umwelt hat.
      Wichtig ist das Behörden reagieren, nicht so wie bei dem Beispiel in dem Video, mit dem Holländer.
      Der da mit der Gülle rumsaut. Die meisten Bauern sind schon von Hause aus nicht drauf aus der Umwelt zu schaden.
      Das fällt denen doch auch nur auf die Füße. Die großen (die Holdings) gehören, denen ist das egal. Umwelt versauen und Hof verkaufen.
      Dann ist man fein raus und die Wasserwerke haben das Nachsehen. Und vorher haben grade diese sich auch die Taschen mit Subventionen
      gefüllt.

      Hat grade erst die EVP Alias CDU/CSU grad wieder für gesorgt in der EU, das "die großen" das Geld bekommen.
      Und nicht kleine, die meist verantwortungsvoller agieren. Warum? Weil die die abstimmen, in entsprechenden Firmen
      in Vorständen sitzen! Die bekommen die Taschen halt nicht voll genug. Leider gilt sowas nicht als Korruption.
      Obwohl man sich ja selbst einen Marktvorteil schafft. Naja, Recht heißt eben nicht gerecht oder moralisch richtig.
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    • Gut ich habe jetzt verstanden wie du es gemeint hast und gebe dir auch in diesem Punkt recht.
      Dieser allgegenwärtige Lobbyismus und die Postenschacherei, fern von jeglichem Nutzen für den Wähler, in der Politik finde ich vorsichtig gesprochen äußerst "suboptimal" und eher abstoßend. Zum Thema zeitgenössische Politik und ihre Auswirkungen könnte ich mich noch ewig und drei Tage hier auslassen, aber das würde den Rahmen hier sprengen. Auf jeden Fall können einem so manche politischen Entscheidungen, denen man machtlos gegenübersteht, zur Weisglut bringen ohne etwas daran ändern zu können. Ich sag mir immer "ändere was du persönlich ändern kannst und akzeptiere alles andere wie es ist".
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    • tgs_wort wrote:

      Und was bringt es wenn man teurer kauft?
      Es wird trotzdem einen hohen Viehbestand geben, um zu exportieren.
      Das ändert nichts an der Gülle/Bodenbelastung. Wenn etwas soooo auffällig ist, das ganze Landstriche stinken.
      Und es jeder weiß...

      Dann muß da einfach gemessen werden und der Betrieb samt Stumpf und Stiel versteigert werden.
      Und der Erlös muss dann an die Wasserwerke gehen, die den Schaden haben. Das sind halt die berüchtigten
      schwarzen Schafe. Aber genau da muss Abschreckung groß sein! Hof weg Konten einfrieren und einkassieren.
      Auch wenn Eigentümer im EU Ausland sitzt. Straftat ist straftat, und sollte EU weit verfolgbar und auch bestrafbar sein!

      Ich Speche ja hier nicht von "den Landwirten", die die das so verklappen sind Verbrecher.
      Und diese haben mit den aller aller meisten Landwirten nicht viel gemein.
      Mit der Gülleverordnung hat sich das Thema eh erledigt,leider ist die 30-40 Jahre zu spät gekommen.
      Mit der Massentierhaltung und den großen Stallbauten kamen die Güllemengen,vielen Landwirten waren die Konsequenzen gar nicht bewusst.
      Zu der Zeit galt die Devise weiche oder wachse,die Ställe mussten finanziert werden und mit wenig Eigenland war das noch deutlich schwieriger.Viele Betriebe haben in der Zeit aufgehört oder sind zum Nebenerwerb geworden weil die dieses Tempo nicht mitgehen konnten.
      Der (wettbewerbsfähige) Landwirt von Heute ist ein knallharter Manager,nicht mehr und nicht weniger.